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Umwelt- und Wärmetipps

Tipps zum richtigen Heizen

Keine Wärme verschwenden - Behaglichkeit und dabei Wärmekosten sparen.

  • Undichte Fenster vergrößern die Wärmekosten-Rechnung um vermeidbare 5 %.
    Fugen zwischen Fensterflügel und Fensterrahmen sollten mit einer anpassungsfähigen Dichtung versehen sein. Elastische Dichtungsbänder kann jeder selbst auf die Falz kleben.

  • Bei Türen trägt besonders die untere Fuge zu vermeidbaren Wärmeverlusten bei.
    Türen, die nach draussen oder zu unbeheizten Räumen führen, sollten daher zum Fussboden hin mit einer Dichtungsbürste oder einer Dichtleiste, die sich erst beim Öffnen der Tür hebt, versehen werden. Jeder Heimwerker kann diese leicht montieren.

  • Abends sollten Rolläden oder aber auch Übergardinen vor den Fenstern geschlossen werden.
    Das mindert die nächtlichen Wärmeverluste des Fensters um etwa 30 % und steigert das Behaglichkeitsempfinden.

  • Kontrolliertes Lüften hält den Wärmeverbrauch in Grenzen. Während des Lüftens Heizkörperventil zudrehen.
    Das bedeutet: Mehrmals am Tag für 5-10 Minuten "Lüftungszeit" für kräftigen Durchzug sorgen, Wände und Möbel dürfen beim Lüften nicht auskühlen. Langsames "Dauerlüften" verursacht hohen Wärmeverlust. Zu wenig zu lüften, noch dazu bei geringer Raumtemperatur, ist nicht nur ungesund, sondern kann auch zu Bauschäden - Durchfeuchtung, Schimmelbildung - führen.

  • Masshalten mit den Raumtemperaturen. Es lohnt sich, die Heizkörperventile zu drosseln.
    Entsprechend der Art und Benutzungsdauer eines Raumes sollten:

    Wohn- und Schlafräume, Küchen, Toilettenauf+ 20°C
    Bäderauf+ 24°C
    Nebenräume, Vorräume, Flureauf+ 15°C
    Treppenräumeauf+ 10°C
    beheizt sein. Wenig benutzte Räume sollten nicht gänzlich auskühlen. Unterschiedliche Raumtemperaturen lassen sich mit Heizkörper-Thermostatventilen gut einregeln und einhalten. 1 Grad weniger spart schon 6 % Wärme. Für die Nachtzeit sollten Sie die Raumtemperatur stärker beheizter Räume um 5 ° C senken.
     
  • Türen schliessen.
    Schliessen Sie die Innentüren beheizter Räume. Durch das Temperaturgefälle zu unbeheizten bzw. geringer beheizten Räumen wird Wärme abgeführt.

  • Behaglichkeit durch zweckmässige Kleidung und milde Heizung.
    An kühleren Sommertagen sollten Sie nicht gleich die Heizung aufdrehen. Besser ist es, einen Pullover überzuziehen. Das spart Wärme. Das ist bewusstes Heizen.

  • Freistehender Heizkörper - volle Heizleistung.
    Ein Heizkörper soll möglichst freistehen, damit er ungehindert Wärme in den Raum abgegeben kann. Heizkörperverkleidungen, Abdecken durch lange Gardinen oder vorgestellt Möbel mindern seine Heizleistung. Lassen Sie keine nasse Wäsche auf dem Heizkörper trocknen, denn wird dabei der Heizkostenverteiler abgedeckt, so führt das zum Wärmestau und zu einer hohen Verbrauchsanzeige. Der Temperaturfühler am Heizkörper-Thermostatventil soll ungehindert von der Raumluft umströmt werden. Wird das Ventil zum Beispiel durch einen Vorhang abgedeckt, so kann es die Temperatur der Raumluft nicht fühlen und daher seine Aufgabe, eine bestimmte Temperatur einzuhalten, nicht erfüllen.

  • Heizkörpernischen mit Wärmedämmung.
    Steht der Heizkörper an der Aussenwand in einer Nische, so ist die Wand dort dünner als im übrigen Bereich. Die Wärmeverluste durch die Wand sind entsprechend grösser. Der Wärmeschutz sollte aber gerade an der Stelle besonders gut sein. In unmittelbarer Nähe des Heizkörpers nämlich ist die Lufttemperatur am höchsten. Daher geht im Bereich der Heizkörpernische besonders viel Wärme durch die Wand nach aussen verloren. Zwischen Heizkörper und Wand sollte hier die Wärmedämmung verbessert werden. Als nachträgliche Montage bieten sich Hartschaum-Dämmplatten oder Reflexionsfolien an.