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Privatkunden

Fernwärmenetze werden verbunden

Der Fernwärmeverbund Niederrhein Duisburg/Dinslaken GmbH & Co. KG bindet weitere umweltschonende Wärmequellen an das Duisburger Fernwärmenetz an.

Bislang werden die Kunden der Fernwärme Duisburg GmbH aus zwei unabhängig voneinander existierenden Netzen versorgt: Wer im Zentrum und im Süden der Stadt sowie in Rheinhausen Fernwärme bezieht, erhält diese aus den Heizkraftwerken der Stadtwerke Duisburg. Der Duisburger Norden und Homberg werden über die Fernwärmeschiene Niederrhein versorgt, die sich zwischen Moers, Duisburg-Walsum und Dinslaken bis nach Voerde erstreckt. Nun sollen die Netze in Duisburg-Mitte, -Süd und
-Rheinhausen über eine neue, sechs Kilometer lange Trasse an die Fernwärmeschiene Niederrhein angeschlossen werden. Im November 2016 begannen die Bauarbeiten zwischen dem Anschlusspunkt des Fernwärmeverbunds an der Bruchstraße in Homberg und der Übergabestation zum Duisburger-Fernwärmenetz an der Margarethenstraße in Rheinhausen. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Ende 2017 andauern. Die neue Fernwärmeleitung besteht aus zwei einzelnen vollisolierten Rohrleitungen mit einem Innendurchmesser von 400 mm und einem Außendurchmesser von jeweils 630 mm.

Die Wärme, die über die Fernwärmeschiene Niederrhein transportiert wird, ist umweltschonend. Sie stammt aus industrieller Abwärme, Biomasse-Heizkraftwerken und Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen. Die Verbindung der Netze soll die wirtschaftliche Effektivität und die ökologische Bilanz der Fernwärmeversorgung in Duisburg weiter verbessern. Zudem kann das Potenzial der Wärme-Erzeugungsanlagen entlang der Fernwärmeschiene Niederrhein künftig noch besser ausgenutzt werden. Das Projekt ist so vor allem auch ein Beitrag zum Klimaschutz und wird aus Mitteln des europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.