Ihr Versorger am Niederrhein.
Unternehmen

Das geplante Dinslakener Holz-Energiezentrum

 Eine leistungsstarke und umweltfreundliche

Strom- und Wärmeversorgung für die Stadt.

Fernwärme in Dinslaken wird nahezu CO2-neutral

Wenn von der Energiewende gesprochen wird, ist zumeist vom Strombedarf die Rede. Dabei entfällt rund ein Drittel der benötigten Endenergie in Deutschland auf Wärme. Bei den Stadtwerken Dinslaken hat man Strom und Wärme seit Jahrzehnten die gleiche Bedeutung beigemessen. Dieser Weg wird nun mit dem geplanten Dinslakener Holz-Energiezentrum an der Thyssenstraße fortgesetzt. Bis Ende 2021 soll die Anlage die Erzeugung von Wärme und Strom in Kraft-Wärme-Kopplung aufnehmen und so auch nach dem voraussichtlichen Ende der fossilen Energieversorgung durch Kohlekraftwerke die verlässliche Versorgung von rund 17.000 Haushalten über Jahre und Jahrzehnte sicherstellen.  

Befeuert wird der Kessel einer solchen Anlage mit Holz. In unserer Region fallen täglich Hölzer aus dem privaten Gartenbau, aus der Forstwirtschaft und Landschaftspflege, beim Sperrmüll und bei der Entsorgung gewerblicher und industrieller Holznutzung an. Der Anlage werden dabei Hölzer zugeführt, die nicht ohne weiteres anderweitig wiederverwendbar wären. Da bei der Befeuerung nur das CO2 freigesetzt wird, das zuvor im Wachstum der Bäume aufgenommen wurde, ist die beschriebene Art der Energieerzeugung CO2-neutral.

Die Emissionsdaten werden durch kontinuierliche Messungen ständig überwacht und protokolliert. Dafür sorgen eine hochmoderne Rauchgasreinigungsanlage, die die Emissionen deutlich unterhalb der gesetzlichen Grenzwerte hält, und nicht zuletzt die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die von der Leitwarte aus die Anlage ständig überwachen und so für einen reibungslosen Betrieb sorgen.

Gut für Dinslaken

Standort der geplanten eingehausten Erzeugungsanlage mit einer Wärmeleistung von zwei mal 50 Megawatt ist ein von Bäumen gesäumtes Areal im Industriegebiet am Ende der Thyssenstraße in Dinslaken. Zu den Vorteilen des Standorts zählt die Nähe zur A 59: Der Anlieferungsverkehr wird über die Brinkstraße und Otto-Brenner-Straße geführt, die Innenstadt wird nicht belastet. Die LKW werden im Inneren des eingehausten Holzenergiezentrums entladen, so dringen weder Lärm noch Staub nach draußen.

Für die Dinslakener Stromkunden bedeutet das Holz-Energiezentrum nicht nur eine Wertschöpfung für ihre Stadt: Josef Kremer, Geschäftsführer der Stadtwerke Dinslaken, versprach im ersten vollständigen Betriebsjahr den Arbeitspreis für Strom gegenüber dem dann geltenden Betrag um 1 Cent/kWh zu senken.

Partner des Projektes
Die Partner des Projektes
Stadtwerke Dinslaken GmbH
Stadtwerke Duisburg AG
Hellmich Unternehmensgruppe
Flohr Unternehmensgruppe