Die Gasspürer sind unterwegs

Gasrohrnetzprüfung in Eppinghoven

Es liegt im Zuständigkeitsbereich der Stadtwerke Dinslaken, regelmäßig das örtliche Gasrohrnetz auf seine Funktionstüchtigkeit und Sicherheit hin zu kontrollieren. Bis Mitte Juni wird das Gasnetz in Eppinghoven geprüft, dann wandern die Gasspürer sukzessive durch die anderen Stadtteile.

Bislang vergaben die Stadtwerke Dinslaken den Auftrag an Fremdfirmen. Doch nun zieht ein Mitglied der eigenen Belegschaft mit sensiblem Messgerät durch die Straßen von Dinslaken und Hünxe-Bruckhausen. Ein langjähriger Mitarbeiter der Stadtwerke Dinslaken ließ sich zum Gasspürer ausbilden. Jetzt kann man ihn auf den Straßen bei der Arbeit sehen, denn bei der Gasrohrnetzprüfung wird tatsächlich das gesamte unter der Straßen- bzw. Gehwegsoberfläche verlegte Netz zu Fuß abgegangen.

Zwei Stadtwerke-Mitarbeiter gehen einen Gehweg mit Sonde und Laptop ab.

Gasspürer mit Teppichsonde und GPS

Das auffälligste Gerät, das bei der Gasrohrnetzprüfung zum Einsatz kommt, ist eine Teppichsonde. Sie erinnert an einen Staubsauger und funktioniert auch nach dem gleichen Prinzip: Sie saugt die Luft vom Boden an. Sollten darin brennbare Gase enthalten sein, wird dies auf dem Messgerät angezeigt und ein Alarmsignal ertönt. Leider reagiert die Teppichsonde ebenso auf Autoabgase. Das erschwert gerade in der Innenstadt die Messung.

Zusätzlich kommt ein Laptop zum Einsatz, denn ohne GPS läuft heute auf den Straßen fast nichts mehr. So auch bei der Gasrohrnetzüberprüfung. Wie bei einem Navigationsgerät wird auf dem Laptop ein digitaler Bestandsplan des Versorgungsnetzes gezeigt. Eine farblich abgesetzte Linie zeigt den Verlauf der Rohrleitungen an. Auch Hinweise auf Art und Leitungsverlauf zu den einzelnen Hausanschlüssen sind digitalisiert.

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