Die Gasspürer sind unterwegs
Gasspürer mit Teppichsonde und GPS
Das auffälligste Gerät, das bei der Gasrohrnetzprüfung zum Einsatz kommt, ist eine Teppichsonde. Sie erinnert an einen Staubsauger und funktioniert auch nach dem gleichen Prinzip: Sie saugt die Luft vom Boden an. Sollten darin brennbare Gase enthalten sein, wird dies auf dem Messgerät angezeigt und ein Alarmsignal ertönt. Leider reagiert die Teppichsonde ebenso auf Autoabgase. Das erschwert gerade in der Innenstadt die Messung.
Zusätzlich kommt ein Laptop zum Einsatz, denn ohne GPS läuft heute auf den Straßen fast nichts mehr. So auch bei der Gasrohrnetzüberprüfung. Wie bei einem Navigationsgerät wird auf dem Laptop ein digitaler Bestandsplan des Versorgungsnetzes gezeigt. Eine farblich abgesetzte Linie zeigt den Verlauf der Rohrleitungen an. Auch Hinweise auf Art und Leitungsverlauf zu den einzelnen Hausanschlüssen sind digitalisiert.

