Türen auf mit der Maus
Die Maus lud Kinder dazu ein, mit uns die spannende Welt der Energie- und Wasserversorgung zu entdecken.

„Türen auf mit der Maus“: Die Maus öffnete mit uns das Wasserwerk Voerde-Löhnen
Kinder entdeckten „Kleine Wunder“
„Türen auf mit der Maus“ hieß es am 3. Oktober im Wasserwerk der Stadtwerke Dinslaken in Voerde-Löhnen. Hier erlebten Kinder – und ihre Eltern – das „kleine Wunder“, wie aus Grundwasser Trinkwasser wird. Die Kinder erkundeten das Wasserwerk mit seiner Nanofiltrationsanlage, maßen die aktuelle Grundwassertiefe im Wasserschutzgebiet und wanderten zu einer der Brunnenanlagen. Am Ende der Tour stand die Wasserverkostung: Wie verändert sich der Geschmack vom Rohwasser zum Trinkwasser?
Der „Türöffner-Tag“ wurde 2011 zum 40. Geburtstag der „Sendung mit der Maus“ ins Leben gerufen. Die Stadtwerke Dinslaken nahmen zum ersten Mal an dem Aktionstag teil, zu dem 2026 über 900 Unternehmen, Labore, Werkstätten und Museen ihre Türen für Kinder öffneten. Das Motto lautete „Kleine Wunder“.


Erste Eindrücke in der Leitwarte
Viele „kleine Wunder“ aus Natur und Technik tragen zur Förderung und Aufbereitung von Trinkwasser bei. In der Leitwarte erhielten die Maus-Fans einen ersten Überblick über den Weg des Wassers vom Brunnen bis ins Dinslakener Leitungsnetz. Hier lernten sie die verschiedenen Arten der Filterung kennen, eine Vorbereitung auf den Besuch der Nanofiltrationsanlage. Auf dem Weg dorthin wurde es laut: Das Rohwasser rauscht in den Leitungen. Sehen kann man es auch: Der Blick durchs Bullauge in den großen Wassertank ist immer ein spannendes Erlebnis.
Dann geht es nicht mehr um Wasser, sondern um Strom. Fürs Trinkwasser. Die Turbinen für die Notstromversorgung sind immer einsatzbereit, sicher ist sicher. Oben im Gebäude ist es lichtdurchflutet, kühl und ruhig. Unmerklich für Ohren und Augen fließt das Wasser durch die eng gerollten Membranen der Nanofiltrationsanlage. Jetzt ist es komplett gereinigt. Und zu stark gefiltert, um zum Trinken geeignet zu sein. Es müssen lebensnotwendige Mineralstoffe hinzugefügt werden. Die sind allerdings im Rohwasser enthalten. Deshalb werden in einem vorletzten Schritt aufbereitetes Wasser und Rohwasser gemischt. Jetzt noch die natürliche Kohlensäure heraussprudeln und das fertige Trinkwasser kann ins Netz nach Dinslaken gepumpt werden.
Tour zum Brunnen
Hier war für die Kinder allerdings noch nicht Schluss mit der Besichtigungstour. Es ging hinaus auf eine sonst abgesperrte Wiese. Hier durften die Kinder selbst den aktuellen Grundwasserstand messen und sehen, wie es unter der Einhausung einer Brunnenanlage aussieht. 18 Meter geht es in die Tiefe: Wie man sich eine solche Distanz vorzustellen hat, sahen die Wasserwerksbesucher bereits zuvor im Hauptgebäude. Dort endete auch die Tour mit einer Verköstigung: Den Unterschied zwischen Rohwasser und dem Dinslakener Trinkwasser kann man schmecken.


Viel Lob fürs Team
Zusätzlich zur live erlebten „Sachgeschichte“ gab es weitere Highlights mit „Maus-Faktor“: Im Saal der Nanofiltrationsanlage warteten die Maus und das Stadtwerke-Maskottchen DIN als Pappaufsteller am Selfie-Point. Es gab einen Maltisch und zum Schluss für alle eine prall gefüllte Energy-Tüte mit einem kindgerechten Büchlein über den Weg des Wassers, einem Ausmalbuch mit Stiften, Süßigkeiten und einem Stückchen Physik mit Spaßfaktor: einem kartesischen Taucher als Krake. Für die Teams des Wasserwerks und der Öffentlichkeitsarbeit gab es von den Eltern viel Lob für das spannende Maus-Erlebnis, das die Kinder in bleibender Erinnerung halten werden.



