Hand hält eine gläserne Erdkugel. Daraus wächst ein Baum und ein Schmetterling hat auf der Glaskugel Platz

Auf Kurs mit der Wärmewende

Auch in Deutschland werden die Veränderungen des Klimas und die Auswirkungen der globalen Erderwärmung spürbarer und haben Folgen für Umwelt, Gesellschaft und Gesundheit. Laut Klimaschutzgesetz 2021 hat die Bundesregierung das Ziel der Treibhausgasneutralität bis 2045 verankert. Ökologische Verantwortung und Versorgungssicherheit bestimmen seit langem unsere Unternehmensphilosophie, deshalb nimmt die Stadtwerke Dinslaken Unternehmensgruppe bereits jetzt eine herausragende Stellung bei der Eigenerzeugung von Strom und Wärme unter Nutzung erneuerbaren Quellen und beim Einsatz modernster Effizienztechnologien ein. Die Fernwärme entlang der Fernwärmeschiene Niederrhein wird bereits bis zum Jahr 2027, wenn die Nutzung von industrieller Abwärme durch den Wärmetauscher an der Sinteranlage 3 von Thyssenkrupp Steel weiter erhöht wird, zu mehr als 75% aus nicht fossiler Erzeugung bereitgestellt.

Modellhaus aus Holz ist mitSchal und Mütze warm eingepackt

Die Wärmeversorgung in Dinslaken

60% aller Dinslakener Haushalte und fast alle öffentlichen Gebäude der Stadt werden mit Fernwärme versorgt. Dazu nutzen wir u. a. Wärme aus industrieller Abwärme, Biomasse und aus der Erzeugung in Kraft-Wärme-Kopplung. 2024 feierten wir die Inbetriebnahme des Dinslakener Holz-Energiezentrums (DHE) als Meilenstein. 2027 wird der Anteil an Fernwärme entlang der Fernwärmeschiene Niederrhein aus nicht fossilen Energien bei über 75 % liegen, wenn als nächstes Großprojekt die Abwärme aus der Sinteranlage der Thyssen Krupp Steel Europe AG in Duisburg- Hamborn zur Wärmegewinnung genutzt wird.

Investition in Erneuerbare Energien

Die Stadtwerke Dinslaken fördern den Ausbau Erneuerbarer Energien bereits seit vielen Jahren. Bei der Solarenergie erbringen die größten Erträge heute die Photovoltaikanlage auf der Kohlenmischhalle in Dinslaken-Lohberg und der Solarpark Heidenau. Die Windkraftanlage auf der Halde Lohberg kennt jeder in der Stadt. Darüber hinaus sind die Stadtwerke Dinslaken auch an anderen Windparks beteiligt, z.B. in Heidelheim und Oberreichenbach. Insgesamt erzeugen diese Anlagen rund 45.500 MWh Strom. Das entspricht einem Jahresbedarf von ca. 12. 715 Haushalten. In den Biomasse- und Biomethan-Anlagen wird vor allem Wärme und zum Teil auch Strom klimafreundlich erzeugt. Mit der Inbetriebnahme des Dinslakener Holz-Energiezentrums (DHE) erhöht sich die thermische Erzeugung (Wärme) auf insgesamt ca. 605 .000 MWh und die elektrische Erzeugung (Strom) auf 180.000 MWh.

Rapsfeld mit 3 Windräderen und Sonnenkollektoren
Trafostation an der Katrin-Türks-Halle mit großem Stromstecker-Graffiti

Netzausbau und Energiewende

Das Dinslakener Stromnetz wird künftig durch den Umstieg auf Elektromobilität und durch das Heizen mit Wärmepumpen belastet. Darauf müssen die Stadtwerke Dinslaken reagieren. Auf den Stammstrecken stärken sie in den kommenden Jahren ihr Niederspannungsnetz durch die Verlegung von Kabeln mit einem größeren Kabelquerschnitt. lnvestiert wurde bereits in die Errichtung neuer Schalthäuser in Hiesfeld und in der Krengelstrasse.
Zur Stabilisierung des Stromnetzes sowie zur Optimierung der KWK-Erzeugung realisieren die Stadtwerke Dinslaken derzeit einen 6,9 MWh -Batteriespeicher auf dem Gelände des DHE an der Thyssenstraße in Dinslaken.

Umstieg auf emissionsfreie E-Mobilität

Seit 2016 stellen die Stadtwerke Dinslaken sukzessive auf mit Ökostrom geladene Elektrofahrzeuge um. Parallel dazu erfolgt der Ausbau einer öffentlichen Lade-Infrastruktur im Dinslakener Stadtgebiet und seit Anfang 2020 auch das Beratungs- und lnstallations-Paket von Ladelösungen für Privat- und gewerbliche Kund*innen. Bei den E-Autos der Stadtwerke handelt es sich um Dienstfahrzeuge, die in fast allen Bereichen eingesetzt werden, sei es im Vertrieb, Baustellenbetreuung oder Zählerwesen. Auf dem Betriebshof und auf dem Mitarbeiterparkplatz der zentralen Verwaltung wurde dafür eine umfangreiche Ladeinfrastruktur geschaffen. Auch bei den öffentlich zugänglichen Ladesäulen sind die Stadtwerke aktiv: Aktuell gibt es 47 Ladepunkte im Stadtgebiet.

E-Auto wird mit Stecker an einer Ladesäule aufgeladen
Hand hält Glühbirne, diese ist mit grafischen Symbolen umgeben

Energiemanagementsysteme

Alle reden vom Energiesparen – im Stadtwerke Dinslaken Konzern steigert das Energiemanagementsystem nach DIN EN ISO 50001 die Energieeffizienz und spart wertvolle Ressourcen im Unternehmen. Mit Hilfe eines Energiemanagements werden Energieeinsparpotenziale identifiziert und gehoben. Zunächst werden Energieströme im Betrieb und die zugehörigen Energieträger erfasst und analysiert, darauf aufbauend dann Verbesserungsideen erarbeitet, auf Wirtschaftlichkeit bewertet und anschließend umgesetzt.
Weitere Ziele sind Einsparungen bei den Energiekosten, Verringerung von Treibhausgasen, beispielsweise C02-Emissionen und Reduzierung weiterer Umweltbelastungen durch Verringerung des Energieverbrauchs (Umwelt – und Klimaschutz).

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