Verlässlichkeit für Gas- und Fernwärmekunden in der aktuellen Krise

Auch für Neukunden gelten die zum 1. Januar 2026 veröffentlichten Tarife

Verwunderung hat der Dinslakener Online-Artikel „Gaspreise steigen: Das können Verbraucher jetzt unternehmen“ vom 21.04.2026 auf NRZ.de bei den Stadtwerken Dinslaken ausgelöst. Vielleicht mögen deutschlandweit tätige Anbieter auf Vergleichsportalen auch Dinslakenern Privathaushalten aufgrund des Irankrieges und seiner Folgen höhere Gaspreise bei Neuverträgen abverlangen. Wer aber in Dinslaken Neukunde beim lokalen Anbieter Stadtwerken Dinslaken wird, kann sich darauf verlassen, dass die zu Jahresbeginn kommunizierten Preise für alle gelten – gleichermaßen für die Neukunden – wie für die Bestandskunden.

Dass Erdgas-Neukunden einen höheren Tarif zahlen müssen, ist also bei den Stadtwerken Dinslaken nicht der Fall. Egal ob in der Grundversorgung oder im Tarif DINGas+, es gelten die Preislisten, die die Stadtwerke Dinslaken zum 1. Januar 2026 veröffentlicht haben. Denn der kommunale Energieversorger verfolgt eine vorausschauende Beschaffungsstrategie mit entsprechender Planungssicherheit. Die nächste Preisanpassung wird es turnusgemäß erst zum 1. Januar 2027 geben.

Das Formenschild vor dem Haupteingang der Stadtwerke Dinslaken

Fernwärme mit ausgewogenem Energiemix

Auch die im Artikel getätigten Aussagen zur Preisgestaltung bei der Fernwärme sind zu hinterfragen. Die das Dinslakener Stadtgebiet versorgende Fernwärmeversorgung Niederrhein passt ihre Tarife turnusgemäß nicht einmal im Jahr, sondern halbjährlich an. „Die Preise für Fernwärmekunden werden wohl erst einmal stabil bleiben“, heißt es im Bericht. Die in dieser Formulierung implizierten Risiken einer künftigen starken Preiserhöhung aufgrund des Irankrieges treffen so auf die Fernwärmeversorgung in Dinslaken nicht zu. Bei der nächsten turnusgemäßen Preisanpassung zum 1. Oktober fließen die Indices für das erste Halbjahr 2026 in die Berechnung gemäß der Preisgleitklausel ein. Einige davon dürften aufgrund der gestiegenen Weltmarktpreise tatsächlich steigen. Doch dank des ausgewogenen Energiemixes im Tarif Niederrhein sollten diese Entwicklung im Kundenendpreis abgefedert werden.

Die Stadtwerke Dinslaken und ihre Tochtergesellschaft Fernwärmeversorgung Niederrhein möchten mit diesen Ausführungen etwaige Verunsicherungen von Verbrauchern entgegenwirken. Der kommunale Energieversorger versteht sich mit seiner vorausschauenden Beschaffungsstrategie und transparenter Preisgestaltung als ein verlässlicher Partner für alle Kundinnen und Kunden in der Region – auch in internationalen Krisenzeiten.

Cookie Consent mit Real Cookie Banner