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Klimawochen Ruhr 2016: Biomasse-Heizwerk Friedrichsfeld wird eingeweiht

Wärme wird im neuen Biomasse-Heizwerk im Industriepark Friedrichsfeld bereits seit September letzten Jahres erzeugt. Die offizielle Eröffnung findet allerdings erst jetzt, am Samstag, 9. April, um 11 Uhr statt. Denn Voerde beteiligt sich an den Klimawochen Ruhr 2016 (im Rahmen der Klimametropole Ruhr 2022) und als die Stadt bei der Fernwärmeversorgung Niederrhein (FN) anfragte, ob man sich mit einem Beispiel für umweltfreundliche Energie beteiligen wolle, lag es auf der Hand, den geplanten Termin für Einweihung und Tag der offenen Tür unter dem Titel „Klima.Wandel.Fernwärme“ in die Aktionswoche zu legen. Schließlich werden durch die Umstellung von Wohnobjekten der Wohnbau Dinslaken und anderen von Erdgas und Heizöl auf Fernwärme in Friedrichsfeld künftig rund 1.930 Tonnen CO2 eingespart.

Die Biomasse im Biomasse-Heizwerk ist Holz, unbehandelt, von A1-Qualität und bereits in kleine Stücke gehäckselt. Es dient zur Befeuerung der beiden großen Kessel, in denen die Wärme erzeugt wird, die vom Heizwerk über das sich derzeit noch sukzessive im Ausbau befindliche Leitungsnetz in die Wohnhäuser und dem benachbarten Siemenswerk transportiert wird. Wie die Wärmeerzeugung Schritt für Schritt funktioniert, lässt sich am anschaulichsten beim Blick auf die Technik selbst erklären.

Am Samstag, 9. April, haben alle Interessierten zwischen 12 und 17 Uhr die Gelegenheit, das Biomasse-Heizwerk, Am Industriepark 44 in Voerde-Friedrichsfeld, in kleinen Gruppen zu besichtigen. Mitarbeiter der FN führen durch die Anlage und beantworten Fragen rund ums Thema Fernwärme in Friedrichsfeld. Eine kleine Ausstellung über die Geschichte der FN und Infostände von FN und Wohnbau Dinslaken geben weitere Ein- und Ausblicke.

Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt. Zum Imbiss im Gastrozelt gehören Erbsensuppe, Currywurst und Kuchen zu kleinen Preisen.

Staffelstabübergabe zwischen den Kommunen

Draußen vor dem Gelände wartet ein Elektroauto auf Testfahrer. Es ist ein Angebot der Stadt, das die Staffelstabübergabe zwischen den an den Klimawochen teilnehmenden Kommunen begleitet. Denn bei dem „Staffelstab“, den Bürgermeister Dirk Haarmann von seinem Amtskollegen aus Hamminkeln erhält, handelt es sich um einen Tesla. Für die Probefahrten steht ein BMW i3 zur Verfügung.