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Stadtwerke Dinslaken schließen Erneuerung der Trinkwassertransportleitung in Möllen ab

Der zweite Bauabschnitt für die Erneuerung der Trinkwassertransportleitung zwischen dem Wasserwerk Löhnen und Dinslaken geht in die Abschlussphase. Ab Mittwoch, 17.03.2021, wird die Polyethylen-Leitung mit einem Innendurchmesser von 50 Zentimeter, die die alte Stahlrohrleitung aus den 60er Jahren auf der Strecke entlang der Friedrichstraße in Möllen ersetzen, ins Trinkwasserleitungssystem der Stadtwerke Dinslaken eingebunden.

Die Tiefbauarbeiten sind anspruchsvoll. Insbesondere, da die Transportleitung den Lohberger Entwässerungsgraben quert. Diese Überbrückung ist so schmal, dass die neue Leitung nicht einfach neben die alte verlegt werden kann. Die Stadtwerke mussten deshalb ein Provisorium einrichten. Und deshalb erfolgt die Einbindung auf Höhe des Pumpwerks Möllen nun auch in zwei Schritten.

Im ersten Schritt fließt das Trinkwasser durch die neue Leitung, die auf Höhe der Straße Auf der Horst eingebunden wird, und durch das Provisorium am Pumpwerk Möllen. Während der Einbindung wird die Trinkwasserversorgung aus dem Wasserwerk Löhnen kurzzeitig unterbrochen. Davon wird man in Dinslaken allerdings nichts spüren. Die Stadtwerke Dinslaken stehen im Notwasserverbund mit der Gelsenwasser AG, die kurzzeitig ihr Trinkwasser ins Dinslakener Trinkwassernetz einspeist – ein Prozedere, dass sich in der Vergangenheit bereits mehrfach bewährt hat und die lückenlose Trinkwasserversorgung in der Stadt sicher gewährleistet.

Seit der letzten Woche unterzogen die Stadtwerke Dinslaken die neuen Leitungsrohre einer intensiven Spülung, die Wasserqualität wurde mehrfach geprüft. Um aber jegliche Beeinträchtigung des Trinkwassers auszuschließen, wird diesem vorsorglich für eine kurze Zeit eine geringe Menge Chlordioxid beigemischt.

Ist diese erste Einbindung der neuen Transportleitung erfolgt, kann die alte Stahlrohrleitung aus der Überbrückung des Lohberger Entwässerungsgraben entfernt und die neue Kunststoffrohrleitung dort verlegt werden. Deren Einbindung und die damit verbundene Stilllegung der provisorischen Notleitung ist für Mitte April vorgesehen.

Während der Umstellung auf die Notwasserversorgung kann es kurzzeitig zu leichten Trübungen des Trinkwassers kommen. Diese haben ebenso wie die prophylaktische kurzzeitige Chlorung nach den erfolgreichen Einbindungen keinerlei gesundheitlichen Auswirkungen beim Genuss des Trinkwassers. Die Maßnahmen dienen im Gegenteil dazu, jegliche Beeinträchtigung der Trinkwasserqualität auszuschließen.