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Gaspreisbremse

Die Soforthilfe schafft einen Ausgleich für die gestiegenen Energierechnungen im Jahr 2022 und überbrückt die Zeit bis zur geplanten Einführung der Gaspreisbremse im kommenden Frühjahr. Grob geschätzt werden die Verbraucher*innen durch die Soforthilfe in den Wintermonaten Dezember, Januar und Februar zusammengenommen in etwa so stark entlastet, wie es mit der Gaspreisbremse dann ab März geschieht.

Gaspreisbremse und Soforthilfe sind Bestandteil mehrerer Entlastungsmaßnahmen. So wurde bereits Arbeitnehmer*innen ein Energiegeld in Höhe von 300 Euro ausgezahlt und die Mehrwertsteuer auf Gas von 19 auf 7 Prozent gesenkt. Rentner*innen sowie Studierende erhalten im Dezember ebenfalls ein Energiegeld in Höhe von 300 Euro.

Zudem plant die Bundesregierung nun weitere Entlastung über die sogenannte Gaspreisbremse: Aktuell wird diskutiert, dass zum 1. März 2023 auf 80 Prozent des Vorjahresverbrauchs ein gedeckelter Gaspreis von 12 Cent pro Kilowattstunde brutto zu zahlen ist. Für die übrigen 20 Prozent sowie eventuellen Mehrverbrauch soll dann der Vertragspreis gelten.

Diese Maßnahme kann seitens der Energieversorger aufgrund der aufwendigen technischen Umstellungen nicht kurzfristig umgesetzt werden. Es geht um ein komplexes System, in dem Millionen von Verbraucher*innen mit einer Vielzahl unterschiedlicher Tarifgestaltungen richtig abgerechnet werden müssen. Standardisierte Programme müssen bei hunderten Unternehmen komplett umprogrammiert werden. Dafür braucht es entsprechende Experten, die auch nur begrenzte Kapazitäten haben. Diese Umstellungen werden die Versorger vornehmen, benötigen für eine verlässliche Umsetzung allerdings Zeit bis März kommenden Jahres.

Die Gaspreisbremse wurde zwar im Kabinett am 25.11.2023 verabschiedet, durchläuft aber noch mehrere Gremien und muss gesetzlich festgeschrieben werden. Sobald die Gaspreisbremse und deren Ausgestaltung beschlossen ist, informieren wir Sie auf dieser Seite.